Dank des blindbookings bei germanwings hat Ozi uns günstige Tickets für Wien gebucht. Hinflug war Samstag früh um 7:30, Rückflug am Sonntag Abend 20:30, so dass uns zwei volle Tage Wien erwarteten.
Wir waren beide das erste Mal in dieser wunderschönen Stadt und sind sehr begeistert und beeindruckt!
Vom Flughafen Wien fährt man in 16 Minuten mit dem City Airpot Train ins Zentrum. Leider waren wir etwas Touri-blind. Es gibt natürlich auch die Möglichkeit die normale S-Bahn zu nutzen. Der CAT ist etwas Abzocke. 15 Euro pro Person Hin-und Rückfahrt, wobei eine Hinfahrt auch schon über 10 Euro kostete.
Außerdem haben wir uns die Vienna Card gekauft, im Nachhinein vielleicht auch unnötig. Die Vergünstigungen waren eher gering (ca. 1 Euro bei Museen etc.). Es hat sich insoweit gelohnt, dass wir Bus, Bahn und Straßenbahn kreuz und quer nutzen konnten.
Wir haben dann erstmal kurz eingecheckt im Hotel und dann ging’s mit den 7-Meilen-Stiefeln an den Füßen Richtung historisches Zentrum. Da es leider noch regnete, haben wir uns entschlossen eine Runde in der RingTram zu drehen. Die Straßenbahn umrandet in ca. 30 Minuten den Kern des historischen Zentrums. Die Fahrt kostet 6 Euro pro Person, 1 Euro Vergünstigung mit der Vienna Card.
Wieder am Opernplatz angekommen, hatten wir Glück mit dem Wetter. Es regnete nicht mehr, so dass wir den Ring nun zu Fuß abgelaufen sind. Dabei haben wir uns die Hofburg, den Volksgarten, das Parlament und Rathaus angeschaut. Dann gab’s einen kleinen Abstecher Richtung Kohlmarkt, denn da gibt’s das Cafe Demel, eigentlich bekannt für seine leckeren Torten (auch Demel’s Sacher-Torte). Da wir aber zu diesem Zeitpunkt schon einige Zeit unterwegs und ganz durchgefroren waren, haben wir uns eine deftige Suppe gegönnt und uns die Sacher Torte fürs Cafe Sacher aufgehoben
Anschließend ging’s wieder entlang des Rings Richtung Schwedenplatz und weiter, bis wir dann wieder am Opernplatz ankamen. Das Cafe Sacher befindet sich gleich gegenüber der Wiener Oper. Mit etwas Wartezeit konnten wir dann endlich ein Stück Torte genießen. Ich hatte eine heisse Schokolade dazu und Ozi türkischen Kaffee mit Lokum War alles sehr sehr lecker….die Preise haben uns davon abgehalten, eine ganze Sachertorte für zu Hause mitzunehmen…eine kleine popelige Torte fängt bei 17 Euro an :/ na so doll ist sie dann auch nicht… Schokotorte eben, mit bißl Marillenmarmelade dazwischen (Kunstbanause:-p)
Um die Kalorien wieder zu verbrennen ging’s zum letzten Trip druch die Stadt für diesen Tag…Richtung Schloss Belvedere. Wunderschön, aber es war grau und kalt Im Frühjahr sieht alles sicher viel viel schöner aus, wenn alles blüht und der Schlossgarten etwas Farbe bekommt.
Abend’s hatten wir uns das Gulaschmuseum fürs Abendessen ausgesucht. Es ist ein uriges Restaurant wo es verschiedene Gulaschsorten gibt, aber auch klassische Wiener Schnitzel…aber Letzteres wollten wir ja am nächsten Tag genießen
Mit Plattfüßen, durchgefroren und schnupfenden Nasen haben wir uns dann Richtung Hotel begeben….Nach nem Tag, der um 4:30 Uhr begonnen hat, sind wir an diesem Abend nicht mehr wirklich alt geworden
Es folgen die Fotos vom ersten Tag:
Für Sonntag wurde Sonnenschein vorausgesagt und so war es auch, allerdings sehr kalt *brrrrr*. Aber Prater, Riesenrad, Hundertewasserhaus und Schloss Schönbrunn glänzten im Sonnenlicht um die Wette Alles beeindruckende Plätze. Im Riesenrad wurde mir doch etwas mulmig, so hoch über Wien und die Waggons, in denen man war, wackelten doch ganz schön. Mag aber auch an dem Wind gelegen haben
Im Schloss Belvedere haben wir eine kleine Führung mitgemacht, allerdings mit Audioguide. Kosten ca. 9 Euro pro Person, die größere Runde wäre etwas teurer. Ermäßigung über die Weincard gab’s dann aber auch nur für die große Runde….naaaaja sag ich nur. Trotzdem war es schön im Schloss den Rundgang zu machen und Franz Josef’s und Sissi’s Geister aufzuschrecken riesige Räume, nein Säle, prunkvoll verzierte Wände…ich glaub ich bin mit offenem Mund herumgelaufen Man durfte nicht fotografieren Ozi’s Kamera hat *huch* ganz von selbst ein paar Fotos gemacht (siehe sein Flickr-Stream)
So, und wo gibt’s das größte und leckerste Schnitzel in Wien? Rischtiiiisch, im Figlmüller in der Bäckerstraße 6, nähe Stephansdom. Hauchdünn, es schmilzt praktisch im Munde und man schafft es kaum, es aufzuessen…und das sag ich, die schon mächtige Portionen verdürcken kann LoL
Leute, auch wenn ihr mal nur für einen Tag in Wien seid. Dieses Schnitzel müsst ihr mitnehmen!
Zum Abschluss sind wir am und um den Stephansdom herumgeschlendert, bemüht die schmerzenden Füße nicht zu registrieren und das Schnitzel zu verdauen, bis wir dann wieder mit dem CAT zum Airportgedüst sind.
Mit 30 Minuten Verspätung und in der Nacht vor dem Lufthansa Streik sind wir wohlbehütet wieder daheim angekommen. Füße, was ist das? Schmerzen ohne Ende, aber es hat sich gelohnt, und es war sicher nicht unser letzter Besuch in Wien
Nachdem der Schneefall in Zeebrügge immer stärker wurde, haben wir uns kurzerhand wieder ins Auto gesetzt und sind wieder ins Landesinnere Richtung Brüssel gefahren. Dort haben wir dann erstmal ein Plätzchen zum Übernachten gesucht.
Am nächsten Tag haben wir uns dann einige Plätze in Brüssel angeschaut (Grand Place, Börse, Manneken Pis). Das Atomium haben wir uns auch angeschaut. Ozi war zwar früher schon mal am Atomium, ist aber damals nicht hochgefahren. Das haben wir dann zusammen gemacht
Abschließend gab’s dann noch einen Abstecher zur Autoworld, eine Ausstellung mit Oldtimern. Genau das Richtige für Ozi
Am Valentinstag haben wir uns früh auf den Weg nach Brügge gemacht, ein kleines romantisches Städchen mit etwa 117.000 Einwohnern die größte Stadt der Provinz Westflandern in Belgien. Auf dem Weg dorthin haben wir 2 Bekannte aus der Türkei mitgenommen, die dann auf eigene Faust das Städtchen erkundet und uns Turteltäubchen alleine gelassen haben.
So sind wir dann durch die kleinen Strassen gelaufen und haben die vielen Schokolodanläden bewundert ohne auch nur ein Stückchen Schoki zu kaufen Die gibt’s dann das nächste Mal, wenn mal nicht gerade Valentinstags-Kommerz herrscht.
Trotz der Kälte haben wir auch eine Grachtenfahrt mitgemacht, ein Glück hatten wir Mützen dabei, war doch etwas frisch um die Ohren
Alles in allem fanden wir das Städtchen wunderschön und wollen unbedingt nochmal hin, wenn das Wetter schöner ist. Hier ein paar Fotos von unserem Tag in Brügge und dem kleinen Abstecher nach Zeebrügge an den Strand, wo wir aber nur ganz kurz waren, weil es wieder angefangen hatte zu schneien
Übermorgen treten wir endlich unseren Resturlaub an (:
Wenn wir dem Wetterbericht glauben schenken, dann erwarten uns Temperaturen zwischen 20-25°C
Wenn’s etwas kühler werden sollte ist auch nicht schlimm – wir haben ja einen überdachten Pool im Hotel (:
Als Start- und Zielflughafen wird diesmal München Franz-Josef-Strauß (MUC) dienen.
Unser Ziel ist Side und dort werden wir eine Woche entspannen, denn im Sommer haben wir uns a) wegen der Hochzeit und b) wegen der Hitze auf Zypern nicht wirklich erholen können. Das werden wir jetzt hoffentlich nachholen.
Warum (wieder) Türkei? Anfangs wollten wir einfach nur weg, aber nach kurzem hin und her haben wir uns für die Türkei entschieden, weil uns dort einfach nicht der Entdeckungstrieb jagen wird. In einem anderen Land hätten wir uns nicht ausgeruht, sondern wären auf Entdeckungsreise gegangen.
Gut, in Side werden wir sicher auch einiges zu entdecken haben, aber nicht sieben Tage lang (:
Am 28.11. wenn wir wieder auf deutschem Boden sind, bleiben wir noch bis Montag in München und werden dort Freunde besuchen – und wenn wir schon mal vor Ort sind uns auch das Fußballspiel 1860 München gegen Fortuna Düsseldorf in der Allianz Arena ansehen; die Tickets wurden im Vorfeld schon besorgt und mein Fortuna Trikot werde ich auch dabei haben.
das Autohaus hat nachgeforscht und in Erfahrung gebracht, wie denn so etwas passieren konnte. nach deren Auskunft hat das System bei der Zulassungsstelle die Reservierungsnummer nicht akzeptiert, so dass es wie reserviert nicht gedruckt werden konnte. Da da Kennzeichen aber definitiv reserviert war, war es somit auch gesperrt. Es wurde dann vor Ort entschieden ein ähnliches Kennzeichen zu nehmen. Naja…man hätt ja zumindest telefonisch mal nachfragen können.
Fazit: es war anscheinend kein menschlicher Fehler…..wat soll man da sajen, ne? Technik die begeistert!
Ich denke, dass wir es dabei belassen, denn die Umschreibung würde nur wieder rennerei und Geld kosten und es würde auch ein neuerHalter eingetragen werden…bla bla blub… so lang es nur “ein Montagskennzeichen” und kein “Montagsauto” ist solls für mich OK sein.
Endlich war es soweit, unser Auto konnte abgeholt werden nach 8 Monaten Wartezeit!
Samstag früh sind wir gestartet. Wir haben uns entschlossen bequem mit dem ICE zu fahren, da die Anbindung an die Autostadt sehr gut ist.
Nach nem leckeren Kaffee im HBF Köln bei Segafredo ging’s los mit dem ICE um 9:49 Uhr
Mit 15 Minuten Verspätung sind wir in WOB am HBF angekommen. Der Bahnhof liegt in unmittelbarer Nähe der Autostadt. Im Bahnhof selbst wird man bereits vom freundlichen Personal empfangen und wenn man schweres Gepäck hat und eine Übernachtung gebucht hat, wird das Gepäck hier bereits in Empfang genommen und direkt zum Ritz Carlton gebracht. Wir hatten nur unsere Rucksäcke, weshalb sich wohl die Mitarbeiter nicht verpflichtet fühlten, diese entgegen zu nehmen,…nun denn, wir konnten sie gerade noch bis zum Kundencenter selber tragen
Wolfsburg Hbf
Volkswagen Werk
Fußweg zur Autostadt und Volkswagen Arena
Von der Brücke aus geht es direkt in die Piazza, ein riesiges Glasgebäude, in dem sich zum einen der Anmeldebereich befindet, außerdem Restaurants und Shops. In der Mitte hängt eine riesige Weltkugel aus Alu und an einer Stelle sind die Koordinaten von Wolfsburg eingetragen. Allerdings sind die auf der Weltkugel falsch positioniert. Das hat den Hintergrund, dass der Architekt/Künstler direkt unter der Weltkugel ein weiteres Kunstwerk geschaffen hat. Eine riesige Fläche aus Plexiglas, in dem sich weitere kleine Weltkugeln mit Informationen befinden. Schaut man nun in diese Fläche hinein, so spiegelt sich die riesige Alu-Konstruktion. Im Spiegelbild auf dem Boden entspricht die Stelle, wo die Koordinaten stehen tatsächlich denen von Wolfsburg.
Wir sind zur Anmeldung gegangen. Das ist ein Großraumbüro im oberen Bereich – im gelben Gebäudeteil, wo die Rolltreppe hinaufführt.
Bei der Anmeldung werden alle Unterlagen abgegeben, die für die Fahrzeugausgabe notwendig sind. Kennzeichen, Abholschein und Abolhervollmacht. Man holt den Wagen nämlich in Vollmacht für das Autohaus ab, in dem das Auto bestellt worden ist. Das hat den Hintergrund, dass ab Werk kein Direktverkauf an Privatkunden erfolgt. Der Mitarbeiter war sehr freundich – wie im übrigen alle Mitarbeiter der Autostadt! – und hat uns sogar unser Gepäck fürs Hotel abgenommen. So konnten wir dann anschließend nur mit Fotoapparat ganz in Ruhe schlendern
Im Vorfeld hatten wir eine Tour durch die Autostadt gebucht, die für Abholer von Autos nichts extra kostet. Die Führung dauerte c. 2 Stunden und war sehr informativ. Man hätte mit dem Lageplan die einzelnen Autostadt Attraktionen selbst erkunden können, aber bei der Führung bekommt man eben einen guten Überblick und zusätzliche Infos.
Hier ein paar Bilder:
Auf dem Weg zum Zeithaus. Das Zeithaus beherbergt eine Menge Autos von den Anfängen bis in die Gegenwart.
Das Zeithaus behandelt außerdem auch Themen wie Nachhaltigkeit (Level Green) und Design und vieles mehr. Es gibt eine Menge zu sehen Wir haben uns das Zeithaus am Morgen des nächsten Tages nochmal angeschaut, da wir bei der Führung natürlich nicht alles sehen konnten.
Auf dem Gelände gibt es darüber hinaus Ausstellungsräume der Marken des Volkswagen Konzerns Lamborghini, Skoda, Audi, Seat, VW Nutzfahrzeuge. Super toll ist das Premium Clubhouse. Dort steht der Bugatti Veyron mit 1001 PS für schlappe 1,6 Mio. Euro.
Die Führung durch die Autostadt endete im Kundenzentrum, wo uns erklärt wurde, wie die Fahrzeugübergabe am nächsten Tag ablaufen würde.
Ein weiteres Highlight hatten wir nach der Führung. Wir haben eine Turmfahrt gebucht. Auf dem Gelände der Autostadt stehen 2 Gläserne Türme. Jeder dieser Türme hat Platz für 400 Autos. Das sind die Autos, die kurz vor der Auslieferung stehen. Sie kommen direkt durch einen unterirdischen Tunnel auf einem Band in den unteren Bereich der Türme, wo sie dann von einem der Schwenkarme auf einen leeren Platz im Turm hochgefahren werden. Zur Fahrzeugübergabe wird das Fahrzeug dann wieder heruntergefahren und unterirdisch ins Kundenzentrum gefahren (immer noch per Band) wo es dann von einem Mitarbeiter entgegengenommen wird. Dort werden dann die Kennzeichen montiert bevor es dann zur Übergabe geht.
Die Turmfahrt kostete 8,- Euro pro Person, war aber auf jeden Fall Lohnenswert! Bei uns war es dann schon mehr oder weniger dunkel, als wir oben im Turm waren, aber der Blick über die Autostadt und Wolfsburg war herrlich.
Und hier ein kleines Video bei der Turmfahrt…als es wieder abwärts ging. Wir haben vergessen, dass Ton mit dabei ist….deswegen so tolle Sachen wie: “Kommen Sie aus einer Großstadt?” (Mitarbeiterin VW zu Kundin) Kundin antwortet “aus Neuss” ich flüstere zu Ozi “Neuss ist doch ein Dorf”
Auch wenn wir meinen, unseren Wagen entdeckt zu haben, dürfte die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering sein, insbesondere bei Golf VI in schwarzer Farbe! Und man darf nicht vergessen, dass nebenan noch ein Turm voller Autos steht. Wenn ich mir ne Aprikose bestellt hätte, dann hätt ich sie sofort gefunden
Nach der Turmfahrt konnten wir dann endlich zum Hotel laufen und einchecken. Unser Gepäck wartete schon auf uns. Auch hier war das Personal äußerst freundlich und zuvorkommend. Die Eintrittskarten für die Autostadt wurden ganz schnell zu unserer Zimmerkarte umfunktioniert und schon konnten wir aufs Zimmer fahren. Wir dachten schon, das Sheraton Hotel in Ankara, wo wir nach der Hochzeit übernachtet haben ist purer Luxus. Nein, das Ritz Carlton ist noch ein klein wenig mehr Luxus Am besten hat mir die Fußbodenheizung im Bad gefallen ) Wir haben uns ein wenig frisch gemacht und hatten mittlerweile einen mordsmäßigen Hunger. Auf unseren Karten war ein Guthaben von 50 Euro, davon konnten 30 Euro zum Essen in den verschiedenen Restaurants verwendet werden. Das Guthaben von 20 Euro konnte man in den 3 Shops auf dem Gelände verbraten. Man hätte sicherlich für 30 Euro gut zu zweit Essen können, wir haben im beefclub ein wenig “besser” gegessen…man gönnt sich ja sonst nix. Wir mussten dann eben nochmal 30 Euro drauf zahlen. Hat sich für das Essen sehr gelohnt. Wir haben uns jeweils einMenü zusammengestellt. Die Maiscremesuppe war hervorragend, die Steaks saftig und das Dessert war eine Kugel Vanilleeis von Mövenpick, aber die hatte es in sich
Das Ritz Carlton in der Autostadt
Fußbodenheizung )
Abendessen im BeefClub
Nach dem leckeren Essen sind wir dann kurz durch die Piazza geschlendert, nochmal am Premium Clubhouse vorbei und dann zurück ins Hotel, wo uns das beheizte Außenschwimmbecken erwartete. Das Becken ist direkt in den Kanal eingelassen.
Tolles Erlebnis! Hinterher gabs noch Cocktails am Kamin bevor wir dann totmüde ins Bett gefallen sind. Die Aufregung war groß, der Kaffee nach dem Essen war zu viel…so dass ich kaum geschlafen habe vor lauter Aufregung :s
Am nächsten Morgen waren wir schon sehr früh beim Frühstück, so ca. um 8 Uhr.Und kurz nach uns kamen dann auch schon die ganzen anderen Gäste. Die Fahrzeugübergabe ist schon sehr früh möglich, so dass alle sich schnell das leckere Frühstück in die Bäuche schlagen wollten, um dann so schnell wie möglich den langersehnten Moment genießen zu können. Natürlich hat man vorher die Abholzeit des Wagens abgesprochen. Wir sollten das gute Stück zwischen 11.30 Uhr und 11.45 Uhr bekommen. Also sind wir noch ein wenig auf dem Gelände herumgeschlendert, haben letzte Eindrücke gesammelt bevor es dann los ging….zum Kundenzentrum
Das Kundenzentrum befindet sich auf zwei Etagen. Man meldet sich oben an und bekommt eine “Zone” zugeteilt, a b oder c. Dort gibt es jeweils Anzeigetafeln, wo dann der Name des Käufers, des Autohauses und der erste Buchstabe des Kennzeichens angezeigt wird. Dann muss man sich zum Abholpunkt begeben und wird dann auch schon recht freundlich vom Mitarbeiter begrüßt, der einen nach unten zum Auto begleitet. Während wir gewartet haben, konnten wir herunter schauen und anderen Abholern bereits zugucken (siehe Bild oben rechts). Nachdem wir uns angemeldet hatten, konnten wir unter unserem Abholbereich auch unseren Golf entdecken, der da schon mit montierten Kennzeichen stand man war das alles aufregend. Die Minuten, bis unser Name auf der Tafel erschienen ist wollten einfach nicht vergehen….ABER DANN!
Auto in Reichweite, aber noch nicht greifbar )
Wir wurden dann abgeholt von dem zugteilten Mitarbeiter, der mit uns zusammen runter zum Wagen gegangen ist. Als erstes wurde ein Foto geschossen, dass sofort an einen Drucker gesendet wurde. Das Foto gabs dann direkt bei der Ausfahrt am Tor. Es liegt allerdings noch im Auto, sonst hätt ich es jetzt hier eingescannt *g*
Der Mitarbeiter erklärte uns die wichtigsten Funktionen wie Gas Bremse etc. neeee schipass….wir haben uns den Motorraum, Innenraum, Kofferraum angeschaut, er hat den Bordcomputer erklärt, das Radio und dann sollte es auch schon gleich losgehen. Nur die rechte Rückscheibe wollte nicht elektrisch herunterfahren…kleiner Fall für die Werkstatt, die gleich im Kundenzentrum war. Der Mitarbeiter fuhr ncohmal kurz in die Werkstatt, kam nach 5 Minuten wieder und dann hiess es TORE AUF – WIR KOMMEN Unser Gepäck aus dem Hotel wurde übrigens direkt ins Kundenzentrum gebracht und während wir dort ins Auto eingewiesen wurden hörten wir nur am Kofferraum: “Gepäck ist da” plums…lag es auch schon drin
Bei der Ausfahrt gabs das Foto plus 2 Dosen Redbull, die ich dringend nötig hatte und dann sind wir langsam aus dem Kundenzentrum herausgefahren….absolut tolles gefühl, was man nicht beschreiben kann…Aufregung pur, hab mich ganz komisch gefühlt, traute mich kaum zu fahren. Deswegen ging es dann als erstes auf den Parkplatz wo die ersten Fotos geschossen wurden
Und nachdem sich die erste Aufregung ging es dann los…. 7 großzügige Liter waren im Tank, die laut Anzeige 80 km reichen sollten…bis zur nächsten Aral hats allemal gereicht! Die ersten 1500 km sollten wir nicht mit mehr als 140 km/h und 4.000 Umdrehungen fahren. Nun denn, das werden wir wohl hinkriegen. Dank des 7 Gang DSG fährt sich das Auto sehr geschmeidig, mein linkes Bein / Fuß hat ausgedient und muss nun nicht mehr kuppeln )
Wir haben uns dann voller Freude auf den Weg nach Hannover zu Bahar & Baris gemacht, wo wir nen Stündchen Zwischenstopp gemacht haben und dann gings aber Richtung Köln – heimwärts….zwar in strömendem Regen, aber immernoch mit einem tollen Gefühl im Bauch
Tschüss Wolfsburg, tschüss VW – vielleicht sehen wir uns ja in vier Jahren wieder
Tjaaaa….zu früh gefreut, zu sehr gefreut? Aber da ja heute Freitag, der 13. ist musste natürlich etwas schief gehen.
Heute sollte das Autohaus das Auto zulassen mit unserem Wunschkennzeichen. Nachmittags sollten dann die Kennzeichen, Zulassungspapiere und der Abholschein abgeholt werden, damit wir damit dann Morgen zur Autostadt fahren können. Ein Freund von meinem Bruder hat sich netterweise bereit erklärt, diese Unterlagen aus Remscheid abzuholen, damit wir uns den Weg sparen. Danke schön Herr Tasci aus Dusiburg
Doch was mussten wir feststellen, als wir die Kennzeichen aus der “schöööönen” Autostadt-Tasche gezogen haben?
Seht selbst:
hm, wenn man genau hinsieht, sieht man, dass eine Null fehlt…..1708 ist was anderes als 178 und reserviert war 1708. Und das hatte auch einen bestimmten Grund. Das Datum hat für Ozan und mich eine besondere Bedeutung, sonst hätten wir auch jedes x-beliebige Kennzeichen nehmen können.
Nun denn, da es Freitag Abend ist, wir Morgen früh nach WOB fahren und erstmal nichts daran ändern können, bleibt uns erstmal nichts anderes übrig, als bis Montag zu warten. Und dann gibt es erstmal einen gepfefferten Anruf. Ich bin stinksauer….sowas amateurhaftes darf einfach nicht geschehen!
Yesterday was a sad day. My Mom called and told me that my uncle died the day before. My Mother has one sister and two brothers. My aunt and my elder uncle live(d) in Turkey, the younger one lives in Germany. Summerholiday in childhood meant spending a lot of time with my beloved grandparents, my aunt and my elder uncle and their children. Especially while they lived in Ankara – Mamak we had great days staying at their place…especially on top of the fruit trees in their garden ) Since I began studying my vistings to family in Ankara became – unfortunately – less, so that I missed to see him & his family regularly. During our summer holiday we had the chance to see him after many years again. And I am glad that I took the chance and time to visit him between all the wedding organization stress. So he also had the chance to know Ozan. And although he did not speak much – almost not a word – , I am sure that he recognized me and was glad to see us too. And although he was ill and it was hard for him to walk, he was one of our guests at our wedding party! I am very glad about that. None of us expected that this is going happening so soon.
He died at an age of 72 years. May he rest in peace
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